Neubau Finanzamt Nordfriesland | Husum

 

Durch die Setzung des Neubaus an der Ostseite des Grundstücks entsteht ein Ensemble mit den beiden ortsbestimmenden Bauten - dem „Alten Finanzamt“ und dem Nissenhaus.

 

Der Neubaukörper ist so gestaltet, dass er sowohl im 1. Bauabschnitt als auch mit dem 2. Bau- abschnitt eine jeweils klare städtebauliche Situation schafft. Durch die Konzentration der Baumassen werden die städtebaulichen Räume klar definiert ohne diese zu zergliedern. Der neue Parkplatz ergänzt räumlich den Nachbarparkplatz. Zwischen diesem und dem 1. Bauabschnitt wird eine Aufenthaltsfläche im Freien geschaffen. Der im 1.Bauabschnitt U-förmige Baukörper wird mit dem 2.Bauabschnitt zu einem Mäander. Es entsteht ein gegliedertes Volumen, welches städte- baulich in beiden Bauzuständen die Körnigkeit der bestimmenden Nachbarbauten aufnimmt.

 

Der Zugang des Gebäudes befindet sich am Schnittpunkt der Straßen an prominenter Stelle auf der Nordostecke des Grundstücks. Die Eingänge der Nachbargebäude sind jeweils mit einem Giebel im Straßenland markiert. Der Neubau nimmt dieses Motiv auf und interpretiert es durch den Anstieg der Traufe an der Nordostecke des Gebäudes. Zusätzlich wird der Zugang mit einen Einschnitt im Baukörper deutlich wahrnehmbar markiert.

 

 

Auftraggeber: Land Schleswig-Holstein

BGF: 2.814

Landschaftarchitektur: Rabe Landschaften

Jury: 05/2017

 

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