Mehrfamilienhaus | Hamburg

 

Die vorgeschlagene Höhendifferenzierung des Baukörpers akzentuiert die Baumasse auf der Ecke und schafft einen Übergang hin zur niedrigeren Nachbarbebauung durch die Abstaffelung der Geschossigkeit im Straßenverlauf. Wir schlagen einen hellen Baukörper mit ruhiger, klarer Fassade ohne straßenseitige Vorsprünge oder Balkone vor. Eine umlaufende, horizontale Fuge in jedem Geschoss gliedert diese horizontal. Als Oberflächentextur ist Putz denkbar. Das Ziel ist ein ruhiges, elegantes Erscheinungsbild mit starker Präsenz an der Straßenkreuzung als Auftakt zu einem hochwertigen Wohnviertel.

Der Nutzungswechsel in der Sockelzone artikuliert sich in der Anhebung der Geschoßhöhe sowie den unterteilungsfreien Fenstern. Akzentuiert wird die prominente Ecklage durch ein Einrücken der unteren zwei Geschosse in diesem Punkt auf der Südfassade.

Alle Wohnungen sind als 4-Spänner um natürlich belichtete Erschließungskerne organisiert. Die Wohnbereiche sind in den Ost-West-Wohnungen zum ruhigen Hof orientiert, während den Südwohnungen ein Schallpuffer zur stark befahrenen Koppelstraße, in Form von Wintergärten, vorgelagert sind. Alle Wohnungen verfügen über einen Freisitz (Balkon/Loggia) mit Süd- bzw. Westausrichtung.

 

Ankaufstudie | Mehrfamilienhaus

Architekt: Finner Keiner Architekten

Mietfläche EG: BGF ca. 540 m²


Wohnfläche OG: 3420 m²

Anzahl Wohneinheiten: 56 WE

Erstellt: 2014

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